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Insurance Distribution Directive (IDD) - Selbständige Experten unterstützen die Umsetzung.

Die Insurance Distribution Directive (IDD) kommt. Spätestens bis zum 23. Februar 2018 müssen alle daraus abzuleitenden Anforderungen umgesetzt sein. Viele Themen müssen dazu genauestens betrachtet werden. Die wichtigsten Anforderungsbereiche sind für Versicherungsunternehmen das Produktgenehmigungsverfahren, die Offenlegungspflichten und Vergütungssysteme. Auch Vertriebspartner, wie Makler und Vermittler, sind von den Anforderungen der neuen Richtlinie gleich in mehreren Punkten ihres täglichen Beratungs- und Verkaufsgesprächs betroffen. Viele Prozesse – von den internen IT-Systemen, der Produktinformation bis zur Kundenberatung und Weiterbildung der Mitarbeiter – müssen angepasst oder neu gestaltet werden.

Nur noch knapp ein Jahr Zeit für Versicherungsunternehmen die notwendigen Anpassungen vorzunehmen. Kein einfaches Unterfangen und meist ohne externe Unterstützung nicht zu bewältigen. Um eine rechtzeitige Fertigstellung zu gewährleisten, befinden sich bereits viele Versicherer in der Planungsphase zur Umsetzung der Richtlinie.

Die Anpassung der Beratungsprozesse ist sicherlich eine große Herausforderung. Dabei sollte aber berücksichtigt werden, ob sich die notwendigen Anpassungen lohnen. Sind die elektronischen Beratungsprozesse, die derzeit im Vertrieb angewendet werden, zu kompliziert und nicht mehr zeitgemäß? Auch die Transparenz ist teilweise ein kritisches Thema und weit von einfachen Workflows entfernt, die Kunden mittlerweile von ihren mobilen Endgeräten gewohnt sind. Hier sollte sich für viele Versicherungsunternehmen die Frage stellen, ob die IDD nicht als Anstoß zur grundlegenden Optimierung der Beratungsprozesse genutzt werden kann.

Wie kann dabei ein optimales Vorgehen aussehen?

Als erstes steht die IST-Analyse  und Untersuchung der fachlichen und technischen Prozesse auf IDD-Konformität an.  Bereits in diesem Stadium sollte man auf die Unterstützung von Experten zurückgreifen, die die Anforderungen der IDD bei einer Bestandsaufnahme mit Ihrer Unternehmenssituation abgleichen.

Nicht jedes Versicherungsunternehmen sieht sich den gleichen Herausforderungen bei der IDD-Umsetzung gegenüber. Daher sollten im Vorfeld besondere Problemstellungen identifiziert, die Entwicklung von Interpretationshilfen erarbeitet und die Tragweite des Anpassungsprozesses festgelegt werden.

Die Auswirkung der IDD-Richtlinie wird erheblichen Einfluss auf  die Unternehmens- und Vertriebsstrategie von Versicherungsunternehmen haben. Dabei ist es wichtig, Vertriebsziele auf die veränderten Gegebenheiten anzupassen und sich Unterstützung bei der strategischen Optimierung seines Unternehmens zu holen.

Gerade die IT-Systeme von Versicherungsunternehmen bedürfen der Anpassung zur Realisierung der regulatorischen Anforderungen der IDD-Richtlinie. Ein Großprojekt, das nur durch ein gutes Zusammenspiel von internen Ressourcen und externen Spezialisten, umgesetzt werden kann. Es erfordert eine konkrete Umsetzungs- und Ressourcenplanung, Entwicklung von Musterprozessen, Erstellung von Pflichtenheften und Definition von Meilensteinen. Anschließend folgt die zielgerichtete und optimal vorbereitete Umsetzung der IDD-Anforderungen auf alle davon betroffenen fachlichen und technischen Prozesse.

Hier bietet vor allem der Markt der selbständigen und erfahrenen Spezialisten für Versicherungen eine große Chance, die auftretenden Herausforderungen zielgerichtet und schnell zu meistern. KRONGAARD hat sich dabei auf die Vermittlung von selbständigen Experten spezialisiert und steht auch Versicherungsunternehmen unterstützend zur Seite. Durch einen optimal abgestimmten 6-Stufenplan ist KRONGAARD der Spezialist von der Anfragenaufnahme über die Expertenidentifikation bis hin zur Betreuung der eingesetzten selbständigen Projektspezialisten.