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Andreas Brück: Erst am Beginn einer neuen Entwicklung

KRONGAARD Insights

Andreas Brück: Erst am Beginn einer neuen Entwicklung

von Tonio Goldberg
Lesedauer 10 Min.

Andreas Brück rückt im neuen Jahr zum dritten Geschäftsführer der KRONGAARD GmbH auf. Im Interview spricht er über seinen Werdegang und darüber, wie seine sportliche Vergangenheit seine Einstellung zum Job beeinflusst.

Beinahe wäre Andreas Brück gar nicht bei KRONGAARD gelandet. Noch vor 16 Jahren schnupperte der 39-Jährige am Profifußball. Als Quereinsteiger, der in keiner großen Fußballakademie heranreifte, sondern im beschaulichen Alstertal, stieß Andreas Brück bis an die Membran des Profifußballs. Der Hamburger schaffte es sogar in den erweiterten Erstligakader vom FC Hansa Rostock, spielte fünfmal im DFB Pokal und in der 3. Liga für die HSV Amateure.
 
In der dritten und vierten Liga etablierte sich der Rechtsverteidiger als Stammspieler. Der finale Sprung in die Bundesliga scheiterte unter anderem aufgrund von Verletzungen. Andreas Brück machte anderweitig weiter. Mit dem Fußball finanzierte er nur noch sein Sportwissenschaften- und BWL-Studium, spielte parallel in Hamburg trotzdem für Traditionsvereine wie Altona 93 und Victoria. Nach ersten Stationen in der Wirtschaft wechselte er 2012 zu KRONGAARD. Mehr als neun Jahre später folgt nun der Aufstieg in die Geschäftsführung des Unternehmens. Ein Gespräch.

Andreas, du hast vor ein paar Jahren am Profifußball geschnuppert. Hamburger SV. Hansa Rostock. So weit war die Bundesliga nicht weg. Welche Eigenschaften hast du aus dem Sportler- ins Berufsleben übersetzen können?
 
Diese Frage stelle ich mir häufiger und es gibt meines Erachtens zahlreiche Parallelen. Wenn ich mich für eine Sache entscheiden müsste, ist es die mentale Einstellung zum Job. Als Profisportler sollte man jeden Tag an sich und den eigenen Qualitäten arbeiten. In jedem Training, in jedem Spiel muss man sich beweisen. Ohne diesen Willen, sich ständig verbessern zu wollen, und das damit verbundene Mindset schafft es niemand dauerhaft in den Profibereich. Im Job ist der Leistungsdruck glücklicherweise nicht so hoch. Aber es ist extrem hilfreich, wenn man den Beruf professionell annimmt, sich realistisch selbstreflektiert und fortwährend weiterentwickeln möchte. Dafür muss man aus der eigenen Komfortzone raus.
 
Fußballer müssen gute Einzel-, aber noch bessere Teamspieler sein. Gilt das auch in einem “normalen” Job?
 
Ohne funktionierendes Teamwork gewinnt niemand ein Spiel, egal wie groß das eigene Talent ist. Die Qualitäten des Einzelnen entfalten sich nur dann optimal und langfristig, wenn die gesamte Mannschaft harmoniert. Und genau so läuft es im Job: Wenn viele Kolleg*innen etwas gut können, jedoch nicht zusammen im Team arbeiten, verlieren wir Energie. Der Erfolg bleibt auf der Strecke. So etwas spürt auch der Kunde. Bei KRONGAARD ist das Teamplay eine unserer Stärken. Wir arbeiten sehr eng zusammen und legen großen Wert auf eine entsprechende Team-, Führungs- und Unternehmenskultur. Das ist mir persönlich viel wichtiger als Einzeltalent.
 
Du hast vor mehr als neun Jahren bei KRONGAARD angefangen. Was hast du für ein Unternehmen erlebt?
 
Durch einen Fußballkontakt, so lief das eben, habe ich mich überhaupt erst mit der Branche beschäftigt und bin auf KRONGAARD aufmerksam geworden. Ich war rasch angetan. Die Zukunftsaussichten waren im Contracting schon damals sehr positiv. Ich wusste, dass ich in der Branche mit einem Unternehmen wachsen kann. Bei KRONGAARD arbeiteten zu der Zeit etwa 30 Mitarbeitende, also nur ein Fünftel der heutigen Belegschaft. Jan und Mathias haben als Gründer früh eine einmalige Atmosphäre geschaffen. Zusätzlich gab es noch einige andere Menschen, die mich begeisterten. Trotz Wachstumsfokus und gesunden Enthusiasmus, standen Menschlichkeit und Firmenkultur immer im Vordergrund.
 
In einem Jahrzehnt verändert sich vieles. Welche Veränderungen haben KRONGAARD markant geprägt?
 
Ich würde damit anfangen, was in den vergangenen Jahren – trotz Krisen wie Corona – erhalten wurde: diese besondere, soeben beschriebene Atmosphäre. Das jüngste Wachstum war in seinem Tempo bemerkenswert und sogar für Außenstehende sichtbar. Es kommen monatlich neue Kunden und glücklicherweise auch neue Kolleg*innen dazu. Und trotz dieser Entwicklung haben wir die positive und vertrauensvolle Stimmung bewahrt. Unser Ziel ist es, dass sich alle Menschen, mit dem Unternehmen identifizieren. Mit ihrer Aufgabe und Perspektive. Aber am wichtigsten: mit den Anliegen der Kund*innen und Business Partner. Das ist in der Größenordnung nicht selbstverständlich und bedarf einer permanenten Arbeit. Das Gute: Neue Kolleg*innen spüren das Mindset und adaptieren es rasch, wenn wir es authentisch vorleben.
 
Schaut man sich deinen Werdegang an, sieht man, dass du als Consultant "klein" angefangen hast. Wie würdest du deine Laufbahn bei KRONGAARD beschreiben?
 
Ich habe Mathias und Jan tatsächlich nie gefragt, was beruflich mein nächster Step bei KRONGAARD sein könnte. Es hat mir stets geholfen, dass ich aus Eigenantrieb meinen Job bestmöglich machen wollte. Ich hatte Spaß bei der Arbeit, durfte dazulernen und im Sinne des Unternehmens über den Tellerrand schauen. Ich konnte mich rasch flexibel und selbstbestimmt für die gemeinsame Sache einbringen und hatte ein tolles Verhältnis zu Jan und Mathias. Diese Wertschätzung hat stark motiviert.

Als Fußballer hast du mehrmals den Verein gewechselt. Warum bist du so lange schon bei KRONGAARD?
 
Angebote gibt es in unserer Branche regelmäßig. Teilweise wird sehr offensiv abgeworben. Einen Abgang habe ich jedoch nie erwogen. Weil ich mich jederzeit wohl gefühlt habe, es nie langweilig und immer fordernd ist und ich das Gefühl habe, dass ich jeden Tag etwas Gutes für Mitarbeiter, Kunden oder Business Partner tun kann. Und ich habe früh das große Potenzial für alle in diesem Unternehmen gesehen. Daran hat sich nichts geändert. Jeder, der einen guten Job macht und mitdenkt, kann bei KRONGAARD in den kommenden Jahren große Steps machen. Es liegt nur an den Menschen selbst und uns Führungskräften als Enabler.
 
Jan Jagemann und Mathias Bösselmann – deine Kollegen in der Geschäftsführung – haben das Unternehmen aufgebaut. Was hast du von beiden gelernt?
 
Ich könnte viele Anekdoten erzählen, die ich mit den beiden erleben durfte. Aber das würde jetzt ausufern. Ich finde es bewundernswert, wie beide unternehmerisch denken. Sie führen sehr besonnen, strategisch weitsichtig und strahlen in jeder Situation Ruhe aus. Und trotzdem leben sie spürbare Empathie vor. Sie sind ehrlich an ihren Mitarbeitenden interessiert. Sie schaffen es, dass jeder partizipieren kann, der sich einbringt. Dass alle die Lücke finden können, die nötig ist, um zu wachsen. Das kenne ich ebenfalls aus dem Sport: Will ein Team erfolgreich sein, müssen sich alle mitgenommen und wichtig fühlen. Das gelingt uns bei KRONGAARD. Ich freue mich, vor allem im kommenden Jahr noch enger mit Jan und Mathias zusammenzuarbeiten.

Du hast den Sales-Bereich groß gemacht und verantwortet. Ist der Vertrieb auch in deiner neuen Rolle dein Spezialgebiet?
 
Es macht mich schon stolz zu sehen, welche Strukturen in den vergangenen Jahren entstanden sind und was für tolle und smarte Menschen bei KRONGAARD arbeiten. Ein auf Sales spezialisiertes Unternehmen wird Vertriebsthemen immer stark fokussieren. Doch für mich geht es vor allem um die Frage, wie wir die Qualität unserer Dienstleistung weiter verbessern und welche Anforderungen Kunde und Markt entwickeln. Wir sind schon sehr weit in vielen Dingen. Doch wie früher im Fußball geht es um die permanente Weiterentwicklung, um das Bereitmachen für kommende Aufgaben. Dafür brauchen wir alle Abteilungen. Denn Wachstum ist mit vielen Herausforderungen verbunden. Und ich möchte dafür sorgen, dass unsere Kolleginnen und Kollegen weiter bei uns wachsen können und dafür enabled werden. Die wichtigsten Leute für unseren weiteren Weg in der Zukunft sind schon da. Nur sehen manche die Möglichkeiten noch gar nicht. Deswegen ist es unsere Aufgabe im Management, diese Perspektiven regelmäßig aufzuzeigen. Wir wollen Menschen zu Eigeninitiative und Verantwortung befähigen.
 
Abseits vom Kerngeschäft: Welche Werte willst du bei KRONGAARD im Unternehmen noch stärker platzieren?
 
Wir müssen keine neuen Begriffe erfinden. Die wesentlichen Werte sind längst in unserer Unternehmenskultur verankert. Mir gehts darum, diese ständig zu reflektieren und bewusst zu leben. Seit beinahe zwei Jahren befinden wir uns durch die Pandemie in einer Ausnahmesituation. Es gibt Kolleg*innen, die ich bisher kaum persönlich treffen durfte. Durch die Remote-Arbeit konnten viele Mitarbeitende das Feeling, die Atmosphäre bei KRONGAARD, nur digital oder teilweise vor Ort nachempfinden. So eine Situation darf man nicht ignorieren, man muss sie annehmen. Das Investment in Kultur und unsere Mitarbeiter wird in den kommenden Jahren einen großen Stellenwert einnehmen und ist wichtiger Bestandteil unser Marke KRONGAARD. Das Thema steht für 2022 hoch oben in der Agenda.
 
Die Pandemie. Die Transformation zu einer digitalen und nachhaltigen Wirtschaft. Wie kann KRONGAARD seine Kund*innen bei diesen Jahrhundertherausforderungen erfolgreich begleiten?
 
Angesichts der digitalen und ökologischen Herausforderungen im Land wird der Bedarf an flexibler und hoch kompetenter Beratung weiter steigen. In komplexen Zeiten entscheiden Expert*innen, die ihr Know-how im richtigen Moment im passenden Projekt einsetzen, über den Erfolg dieser Vorhaben. Agilität, Schnelligkeit und die richtigen Ressourcen sind sicherlich essenzielle Wettbewerbsfaktoren für alle Unternehmen. Dazu wird es einen ansteigenden Fachkräftemangel geben. Das FREELANCE-ENABLED CONSULTING von KRONGAARD wird in der deutschen Wirtschaft noch wichtiger werden und viele Unternehmen bei der erfolgreichen Realisierung ihrer Projekte unterstützen.
 
Wenn du auf die kommenden fünf Jahre vorausblickst: Wie wird KRONGAARD weiterwachsen?
 
Wir haben nach den jüngsten erfolgreichen Wachstumsphasen noch viel vor. Wir werden weiter digitalisieren, in unsere Marke investieren und zukünftige Kunden und Business Partner Bedürfnisse in den Vordergrund stellen. Wir werden in Deutschland weiterwachsen, dafür wird es sicherlich noch weitere Standorte und neue Funktionen geben. Sicher sollten wir auch andere Möglichkeiten wie Expansionen und anorganisches Wachstum diskutieren. Sicher ist, dass alle weiteren Schritte zu KRONGAARD und unserer Kultur passen werden. Besonders freue ich mich über die neue Partnerschaft mit Maxburg Capital Partners, die uns in solchen Fragen strategisch begleiten und nochmal andere Möglichkeiten bieten. Ich blicke mit großer Vorfreude in die Zukunft.

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